Filiformkorrosion

Um Ihren Kunden einen besonderen Schutz gegen Umwelteinflüsse bieten zu können, haben wir ein besonderes Verfahren entwickelt, dass MVA-Verfahren.
Dieses Verfahren bietet u.a. ein Schutz vor der Filiformkorrosion. Filiformkorrosion zeigt sich bei pulverbeschichteten Oberflächen als fadenförmige Erscheinung, die zum Abplatzen der Lackschicht führt. Sie tritt in der Regel in Umgebungen mit relativ  hoher Luftfeuchtigkeit (60 bis 95%) und salzhaltiger Luft auf.

Die Filiformkorrosion wird  durch die Einwirkung sogenannter "Startersalze", in erster Linie Chloride, ausgelöst.  Ein Angriff erfolgt an Fehlstellen so z.B. an Poren, Lackabplatzungen und Beschädigungen. Betroffen sind die europäischen Küstengebiete (nach einer niederländischen Studie gilt auch der Bereich bis 30 km landeinwärts als gefährdet), Hallenbäder und Standorte in industriell stark verschmutzten Atmosphären. 

Um den besonderen Gefahren der Filiformkorrosion entgegenzutreten, haben wir im Jahr 1996 zusammen mit ausgewählten Forschungsinstituten ein neues Vorbehandlungsverfahren für den Produktionsmaßstab entwickelt. Als besonderer Schutz wird vor dem Beschichten eine speziell ausgebildete Anodisationsschicht (MVA-Verfahren) erzeugt, die mit herkömmlichen Eloxalschichten nicht vergleichbar ist. Diese ist als Konversionsschicht gegen Filiformkorrosion besonders resistent, so dass Becker-Menzenbach auf Wunsch eine erweiterte Gewährleistung von 10 Jahren einräumen kann.

Becker-Menzenbach besitzt auch  die Zulassung das MVA-Verfahren im Rahmen der GSB Richtlinien anzuwenden. In Zusammenarbeit mit namhaften Systemherstellern können  wir auf Großobjekte in Küstennähe und Übersee verweisen, die für unsere Qualität sprechen.